Im Jahr
2000 wurde Vila Afonso vom Regionalen Sekretariat für
Tourismus der unabhängigen Region Madeira zum Landhaus
erklärt.
Es ist ein Landhaus mit einem wunderschönen Panoramablick über
Câmara de Lobos, einer hoch über dem Meeresspiegel
liegenden Gegend, die vorwiegend von der Fischzucht und der
Landwirtschaft lebt. Dies liegt an der seltenen Schönheit,
welche die Bananenstauden und Weinreben der Landschaft von
Madeira liefern. Der Ort eignet sich besonders zur Verbreitung
von Ansichten, Bräuchen und Gewohnheiten aus der Kultur
von Madeira. Im Zentrum der Südküste liegend, ist
ein schneller Zugang zu den restlichen Teilen der Insel ermöglicht.
Das Gebäude, von welchem es heißt im XVII. Jahrhundert
errichtet worden zu sein, gehörte zum Besitz von Manuel
Pinto Correia (Administrator von Câmara de Lobos im XIX.
Jahrhundert), welcher das Gut von seinem Onkel Alferes Sebastião
Nunes Pereira erbte. Das Haus befindet sich bereits seit 4
Generationen im Familienbesitz. Im Jahre 1999 wurde es umgestaltet.
Dabei wurde dem Erhalt des in seiner Architektur enthaltenen
einfachen und traditionellen Baustiles von Madeira die größtmöglichste
Aufmerksamkeit erteilt. Deshalb wurden die Außenwände
auch unverputzt belassen, auch wenn es sich bei den verwendeten
Steinen nicht um den traditionellen Bassalt handelt, sondern
um gemeißeltes Gestein aus einem nahegelegenen und inzwischen
nicht mehr existenten Steinbruch.
Vila Afonso verfügt über landwirtschaftliche Nutzflächen
von annähernd 7000 m2, auf denen man vor Ort die Produktion
der Wein- und Bananenkulturen verfolgen kann.
Derzeit herrscht der Weinanbau mit der überwiegenden Rebsorte
Rebart Tinta Negra vor, aus welcher der generöse Vinho Madeira
gegärt wird. Bis in die heutigen Tage hinein stößt
man im Weinkeller der Vila noch auf ein paar Privatauslesen
aus dem letzten Jahrhundert.
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